(2005) Rom ist Rom. Die größte Stadt Italiens mit etwa 2,8 Mio. Einwohnern. Rom liegt an den Ufern des Tiber. Die Altstadt Roms, die Vatikanstadt und der Petersdom sind UNESCO Weltkulturerbe – sozusagen unberührbar.

Rom ist seit 1871 die Hauptstadt Italiens und hat viele Probleme. Rom hat unter anderem zu viele Steine und zu viele Touristen. Jedes Jahr besuchen 6 Millionen Menschen die Ewige Stadt. Sie verursachen Müll, der nicht mehr entsorgt werden kann. Sie verstopfen die Straßen, um all die vielen Steine zu sehen, die vor der Umwelt gar nicht ausreichend geschützt werden können. Sie belegen die Apartments, die den Bürgern nicht mehr zur Verfügung stehen und die deshalb unter den Tiberbrücken kampieren müssen. Die Steine, die überall in der Erde lagern verhindern eine moderne Stadtentwicklung. Die Steine ziehen die Touristen an, und irgendwie wollen die Römer die Steine und die Touristen, weil sie ihnen Arbeit und Brot geben. Panis et circenses, Brot und Spiele gibt es also auch noch heute.

Das Stadtwappen von Rom kann man heute noch auf allen Bekanntmachungstafeln,
Kanaldeckeln und Bussen der Stadt Rom lesen. Die Abkürzung S.P.Q.R steht für Senatus Populusque Romanus und bedeutet – Der Senat und das Volk Roms. Zwischen Senat und Volk herrscht Unfriede, Hoffnungslosigkeit. Rom scheint unregierbar zu sein. Das Leben in Rom ist anspruchsvoll – für den Senat, für das Volk und für die Touristen ebenfalls.

Bis vor wenigen Jahren war der größte Teil der Bewohner Roms weiß und katholisch, heute bildet sich durch zahlreiche Einwanderer aus Asien, Afrika und dem Nahen Osten ein buntes Völkergemisch.

Das war vor 3000 Jahren auch nicht anders. Archäologische Überreste beweisen, dass das Stadtgebiet Roms seit eben 3000 Jahren kontinuierlich bewohnt ist. Einst, so sagt man, gründete Romulus im Jahr 573 v.Chr. Rom, nachdem er und sein Zwillingsbruder Remus unterhalb des Palatins ans Tiberufer gespült und von einer Wölfin aufgezogen wurden. …Rom schlüpft aus dem Ei. Spöttelt man daher.

Kaum eine Stadt hat wohl so viele mächtige Bauwerke und Sehenswürdigkeiten zu bieten wie Rom. Also Steine. Der Einfluss der Antike ist bis heute prägend für das Stadtbild. Erinnert an Vergangenheit. An beinahe jeder Ecke stößt man auf ihre Zeugen. Berühmteste Vergangenheit ist das Forum Romanum, die Ebene zwischen den Hügeln Palatin und Kapitol, die im 6. Jahrhundert v.Chr. trockengelegt wurde.
Rom hat sich aber auch einen Namen als Modehauptstadt gemacht. In diese Kategorie gehören die Straßencafés und das Dolce Vita, wie immer es sich äußert.

Natürlich gibt es viele Parks, herrlich angelegte Gärten. Entspannen kann man, wenn man will. Es ist aber verboten, den berühmten Trevibrunnen zu besteigen.

Aus Rom grüßen der Papst und die Bürgermeisterin von Cinque Stelle.

Bilderstrecke zu Rom

Bilder-Film zu Rom

 

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