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Mein Kommentar: New York for ever

(2016) NY betört, macht süchtig, verführt, entführt. Quatsch: NY ist eine lärmige Stadt, geprägt vom Dauergeheul von Sirenen, Autoabgasen, Menschenmengen, Gedränge, Hast, Rempeleien.

Ich möchte in New York niemals mein Leben verbringen. Und dennoch liebe ich New York. Kaum eine andere Weltstadt besitzt den Ruf, so teuer zu sein. Manche New Yorker müssen in einem Hinterhofzimmer ihr Leben fristen. Keine andere Weltstadt ist aber andererseits ein so ausgeprägtes Sinnbild von Freiheit, Kultur und Wirtschaft. Hier leben mehr als 8 Millionen Menschen und jährlich kommen noch einmal 50 Millionen Besucher dazu.

Die Besucher konzentrieren sich meistens auf Manhattan, wie leider auch ich. Einfach zu wenig Zeit. Aber Manhattan ist auch der turbulenteste Teil einer turbulenten Stadt. Voll gepfropft mit Galerien, Museen, Theater, Parks, Restaurants und vielen großen und kleinen Sehenswürdigkeiten. Fast jeden einzelnen Bau kann man bestaunen, jede lässige Feuerleiter bewundern, sich in jeden Straßenzug verlieben. Irgendwie ist NY der Nabel der Welt. Auch eine der wichtigsten Handelsstädte der Welt. Viele internationale Konzerne haben hier ihren Sitz. Sind einfach hier.  New York besteht aus fünf Boroughs: Manhattan, die Bronx, Brooklyn, Queens und Staten Island. Unterschiedlich, mit eigener Geschichte und Persönlichkeit. In irgendeiner Art und Weise allesamt lebensfroh faszinierend. Immer noch der Melting Pot, der Schmelztiegel der Kulturen und Rassen.

Manhattan ist die Keimzelle. Von hier begann die Besiedlung des heutigen Stadtgebiets. Daher zurecht bezeichnet als Zentrum von New York. 60 Quadratkilometer lang und breit mit mehr als 1,6 Millionen Bürgern. Durch 22 Brücken und 21 Tunnel mit den anderen Stadtteilen und mit New Jersey verbunden.

Uptown, Midtown, Downtown – so ordnen die New Yorker ihren Stadtteil von Nord nach Süd, mit Straßen wie auf einem Schachbrett. Die Straßen mit Nord-Süd-Verlauf benennt man „Avenue“, die Ost-West-Straßen „Street“ – einfach und klar.

Zwei Namens-Ausnahmen gibt es dann doch: der Broadway mit seinen unzähligen Theatern, Einkaufszentren und historischen Gebäuden und der ebenso turbulente Times Square.

Direkt im Herzen Manhattans liegt der Central Park, die grüne Lunge New Yorks, den ganzen Tag voller Sportfanatiker und Ruhesuchender. Wo es in anderen Städten Konflikte gäbe, herrscht in NY Harmonie. Schöner ist der Bryant Park und noch überraschender der High Line Park im Meatpacking District. Er vereint mit bewundernswertem Charme Hochhäuserschluchten und Gartenanlage, Architektur und Blumenrabatten, Aircon mit Sonnenstrahlen.

Ein Charakterzug von Manhattan entwächst aus den Gebäuden, aus Stein und Glas: Das Chrysler Building, das Empire State Building, das neu erbaute One World Trade Center und viele andere „Skyscraper“ erschaffen die Skyline der Stadt. One World ist ein Ort der Trauer, ergreift Bürger und Besucher noch immer. Vom Observatory hat man den besten Blick über die Stadt. Hier spürt man die Vision von Stadt.

Viele Menschen leben und arbeiten in Manhatten, in einem nicht ganz so freudigen Alltag mit vielerlei Entsagungen, wenn man nicht zu den „Schönen und Reichen“ gehört. Hohe Lebenskosten begrenzen die Erfüllung von Wünschen. Dennoch streben täglich viele Menschen in die Stadt und hoffen auf ihr Glück.

New York ist für den Besucher ein sinnlicher Genuss. Die Stadt kann man schmecken, hören, sehen, fühlen, riechen. Man muss sich ihr ausliefern, solange man in ihr weilt.

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